Bar 25 soll noch diesen Oktober ihren Platz räumen.

Veröffentlicht auf von Adam Port

Artikel von Marco L. Bergmann.
Gefunden Bei Groove.de



Die Existenz der Bar25 scheint ein immer knapperes Spiel auf Zeit zu sein. Das Clubexperiment, das sich in den fünf Jahren seines Bestehens inzwischen zu einem relevanten "Kreativunternehmen" entwickelt hat und in all seinen Sparten inzwischen Club, Restaurant, Kino, Hostel, Cateringservice, Sauna, Label und Bookingagentur ist, steht jetzt vor dem endgültigen Aus:
Nachdem schon im Juni vergangenen Jahres den Betreibern die Kündigung ausgesprochen, schließlich jedoch nicht umgesetzt wurde, liegt das Schreiben nun wieder auf dem Tisch. Schon im Oktober sollen die kreativen Geschäftemacher die Pforten ihrer alternativen Randexistenz schließen. Dabei werden die gleichen Gründe geltend gemacht, wie ein Jahr zuvor: Die Absicherung der Uferkanten sei mangelhaft und eine Kooperation im Ausbau der Absicherung im letzten Jahr von Seiten der Clubbetreiber abgelehnt wurden. Diese aber stellten zu diesem Zeitpunkt dem Grundstückseigentümer, einer Tochtergesellschaft der Berliner Stadtreinigung BSR, ihr Konzept für eine softe Sanierung vor, das dieser wiederum ablehnte. Hinter den aktuellen Erklärungen vermutet Juval Dieziger, Geschäftsführer der Bar25, daher andere Beweggründe: Die BSR wolle als Eigentümerin des Gebäudes nun schon "vor Beginn der politischen Gespräche über die Zukunft von Mediaspree Fakten schaffen". Noch im September letzten Jahres wurde von Seiten der BSR eingeräumt, die Bar25 müsse nicht gehen, bevor die Bagger kämen. Nun könnte es sein, dass das über die Grenzen Berlins hinaus beliebte Projekt schon bald seine letze Party feiert. Aber wie schon damals zu lesen war, wurde von den Machern intensiv nach Ausweichmöglichkeiten gesucht. Eine kleine Hoffnung bleibt also.



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